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Pubertät

Gestern war der Hund noch der bravste Vorzeigehund, heute geht gar nichts mehr...

Sie ist da. Die Hundepubertät.

 

Was wir umgangssprachlich als die Pubertät des Hundes bezeichnen, setzt sich aus der Pubertät und der Adoleszenz zusammen.

Die eigentliche Pubertät des Hundes ist daran zu erkennen, dass Rüden beginnen das Bein zu heben und Hündinnen das erste Mal läufig werden. Sie dauert nur wenige Monate. Der Hund erreicht die Geschlechtsreife.

Daran schließt sich die Adoleszenz an. Auch in dieser Phase zeigt der Hund "pubertäre" Verhaltensweisen. Erst mit deren Ende ist der Hund auch geistig und emotional erwachsen. Das Ende der Adoleszenz und damit vollständig erwachsen, ist je nach Hundetyp erst mit ca. 2,5 bis 4 Jahren zu erwarten.

Sollte der Hund aus irgend welchen Gründen kastriert werden, ist es besser bis zum Ende der Adoleszenz zu warten. Diese wird nämlich ansonsten verzögert oder der Hund bleibt gar auf diesem Nieveu stehen.

Das Ende der Adoleszenz ist daran zu erkennen, dass die Hündinnen (bei Rüden die Schwestern oder andere Rasse Vertreterinnen) die dritte Läufigkeit inkl. Scheinmutterschaft kompett durchlaufen hat. Der Hund wirkt in allem gefestigter und vernünftiger.

 

Während der Pubertät und Adoleszenz wird das Gehirn vom emotionalen, infantilen zum rationalen, erwachsenen umgebaut. Dem Hund fallen Impulskontrolle und Risikoabwägung schwer. Seine Risikobereitschaft ist höher, er testet seine Grenzen und seine Reaktionen fallen emotionaler aus.

Hunde sind in dieser Zeit stressanfälliger.

Der Hund zeigt ein gesteigertes Erkundungsverhalten und es fällt ihm schwer sich von für ihn wichtigen Dingen zu trennen. Auch selbstbelohnendes Verhalten spielt eine größere Rolle.

 

In "freier Wildbahn" würde der Hund nun evtl. das Rudel verlassen und abwandern.

Der Hund tut in der Zeit nichts bewusst um uns zu ärgern und auch nicht aus "Dominanz".

Er kann manche Dinge schlicht und einfach plötzlich wirklich nicht mehr. Deshalb ist es wichtig in dieser Zeit viel zu loben und in ablenkungsarmer Umgebung zu üben.

 

Der Hund braucht jetzt besonders viel Sicherheit, Führung, Verständnis und Konsequenz.

Ihm sollte so oft es geht die Möglichkeit gegeben werden, einfach Hund zu sein. Kommandos sollten in dieser Zeit eher sparsam eingesetzt werden. Sie sollten durchgesetzt werden, aber dem Hund sollte auch gezeigt werden, dass es sich für ihn lohnt.

 

Die Beziehung zwischen Hund und Mensch, und die Alltags Erziehung sollten im Vordergrund stehen. Wenn dem Hund Grenzen aufgezeigt werden, sollte danach die sofortige Versöhnung stattfinden. Wir wollen ja schließlich nicht, dass unser Hund sich wünscht ab zu wandern ;-)

 

Bis der Hund vollständig erwachsen ist, wird es immer wieder Wechsel von "rüpeligstes Hundemonster" zu "Muster Schüler und bester Hund der Welt" geben.

 

Es lohnt sich, diese Zeit mit Geduld, liebevoller Konsequenz, Sicherheit, Führung und ein bisschen Humor durch zu stehen.

Danach folgen schließlich in den meisten Fällen viele schöne Jahre mit einem tollen Begleiter. 

 

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